{"id":263,"date":"2019-11-29T11:57:10","date_gmt":"2019-11-29T10:57:10","guid":{"rendered":"http:\/\/decolonize-bonn.de\/?page_id=263"},"modified":"2021-10-24T14:46:58","modified_gmt":"2021-10-24T12:46:58","slug":"bonngasse-18","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/decolonize-bonn.de\/en\/stadtrundgang\/bonngasse-18\/","title":{"rendered":"Bonngasse 18"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\" data-block-type=\"core\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:30%\" data-block-type=\"core\">\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\" data-block-type=\"core\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"146\" height=\"300\" src=\"http:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/beethovenhaus-146x300.png\" alt=\"Beethoven-Archiv Bonn\" class=\"wp-image-313\" srcset=\"https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/beethovenhaus-146x300.png 146w, https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/beethovenhaus.png 485w\" sizes=\"auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:70%\" data-block-type=\"core\">\n<p data-block-type=\"core\">\u201e<em>Der Charme der Bonner Altstadt ist zur\u00fcck<\/em>\u201c titelt der General Anzeiger am 24.02.2005<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>. Die \u00dcberschrift nimmt Bezug auf eine Figur, welche neben dem ehemaligen Beethovenhaus in der Bonngasse 18 angebracht ist. Die Figur soll laut der Informationstafel im Eingang den K\u00f6nig Balthasar darstellen. Ungew\u00f6hnlich an der Aufmachung ist jedoch zum einen, dass die Heiligen Drei K\u00f6nige selten bis nie alleine und ohne Kontext abgebildet und pr\u00e4sentiert werden, und zum anderen, dass die Figur mit Tabakfass, Tabakbl\u00e4ttern und Pfeife ausgestattet ist. Umso befremdlicher wird die Argumentation mit dem Wissen, dass sich im selben Geb\u00e4ude bis ca. 1820 ein Kolonialwarenladen befand. In diesem Kontext \u00e4hnelt die Figur kolonialrassistischer Werbung, welche mit vermeintlicher Exotik f\u00fcr beispielsweise Tabak, Kaffee oder Schokolade warb.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">An zentraler Stelle in der Bonner Innenstadt steht das Beethovenhaus, das als der Tourist*innen-Magnet der Stadt fungiert. Zusammen mit dem Nachbarhaus, der Bonngasse 18, geh\u00f6rt das Beethovenhaus zu den \u00e4ltesten H\u00e4usern in Bonn. Nach dem Krieg 1689 wurden beide zerst\u00f6rt und um 1700 wieder errichten. In der Bonngasse wohnte Beethovens Taufpatin Getrud Baum und Beethovens Taufe fand dort statt. Anfang des 19. Jahrhunderts befand in diesem Haus ein Kolonialwarenladen, indem Waren aus den Kolonien verkauft wurden. Aus dieser Zeit, seit mindestens 1820, befinden sich der Schriftzug \u201eIm M*\u201c und die Figur an der Hausfassade. Danach war es ein Gasthaus, heute geh\u00f6rt es zum Beethovenmuseum<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>. Das Haus wurde 2003 komplett saniert, daf\u00fcr wurde die Figur abgenommen. Davon wurde eine Replik im Wert von 19.000\u20ac angefertigt, die 2005 wieder angebracht wurde. Das Geld daf\u00fcr stammte von vom Rotary-Club Bonn, die anl\u00e4sslich ihres 100-j\u00e4hrigem Jubil\u00e4ums sammelten<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a>. Die originale Figur befindet sich zurzeit im Stadtmuseum. Bei Wiederanbringung der Figur war Publikum und Presse zugegen. Der Generalanzeiger titelte \u201eDer Charme der Bonner Altstadt ist zur\u00fcck\u201c<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a>. Kritische Auseinandersetzung mit dieser kolonial-rassistischen Darstellung eines Schwarzen Menschen fand nicht statt.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Diese Darstellung kann aber nicht nur als stereotype Darstellung gesehen werden, sondern reiht sich in kolonial-rassistische Abbildungen Schwarzer Menschen ein, die auch heute noch oft zu finden sind. In Werbung (z.B. der Sarotti-M*<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>) oder in Filmen und Medien (z.B. im Comic \u201aTim &amp; Struppi im Kongo\u2018, im \u201aStruwwelpeter\u2018<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a>. In der Werbeindustrie wurden M*-Figuren besonders genutzt, um koloniale Waren, wie beispielsweise Schokolade oder Kakao, zu bewerben. Dieses sollte die \u201aExotik\u2018 der Produkte visualisieren. In medialen Darstellungen werden der M*-Figur oft bestimmte Eigenschaften, wie D\u00fcmmlichkeit, Niedlichkeit oder B\u00f6shaftigkeit zugeschrieben. Darstellungen sind oft sp\u00e4rlich bekleidet oder mit orientalischen Gew\u00e4ndern, mit gro\u00dfen Augen und Lippen. Die Figur an der Fassade der Bonngasse 18 ist nur mit Federrock bekleidet, ansonsten nackt. Bei ihr ist eine Pfeife und ein Tabakfass, beides sogenannte Kolonialg\u00fcter, also Waren aus den Kolonien. &nbsp;In einer Informationstafel, die im Hauseingang hing, stand, dass die Figur K\u00f6nig Balthasar darstelle. Dies passt nicht zum Schriftzug und zur Kleidung, da diese Figur nicht sehr k\u00f6niglich wirkt. Eine Hinweistafel vom Oktober 2020 gibt dann an, die Figur \u201evereint [\u2026] verschiedene Stereotype zur Darstellung au\u00dfereurop\u00e4ischer Menschen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Der Schriftzug \u201eIm M*\u201c verst\u00e4rkt die rassistische Darstellung, denn Sprache ist ein machtvolles Instrument mit einem Gewaltpotential. Sprache wurde im Kolonialismus daf\u00fcr genutzt, diesen zu verfestigen und zu legitimieren<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a>. Das Festhalten an solchen Begriffen \u00fcbertr\u00e4gt diese Vorstellungen in die Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Der Begriff \u201aM*\u2018 ist eine rassistische, diskriminierende Bezeichnung f\u00fcr Schwarze Menschen. Etymologisch ist es die \u00e4lteste Bezeichnung f\u00fcr Schwarze Menschen [althochdeutsch: \u201amor\u2018] und stammt vom lateinischen \u201amaurus\u2018 [\u201aschwarz\u2018, \u201adunkel\u2018, \u201aafrikanisch\u2018] und dem griechischen \u201amoros\u2018 [(\u201e\u03bc\u03c9\u03c1\u03cc\u03c2\u201c: \u201at\u00f6richt\u2019, \u2018einf\u00e4ltig\u2018, \u201adumm\u2018, \u201agottlos\u2018] ab. Im Deutschen \u201aMaure\u2018 besonders mit \u201aHeidnisch-Sein\u2018 verbunden und muslim*ische Bewohner*innen Nordafrikas und Spaniens so bezeichnet. Das M* wurde als Bezeichnung f\u00fcr Menschen afrikanischer Herkunft genutzt. Es wurden, gekoppelt mit zugeschrieben negativen Eigenschaften, als abwertende, rassistische Bezeichnung verwendet<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a>. Es ist eine Fremdbezeichnung aus einer wei\u00dfen, historisch m\u00e4chtigen Position f\u00fcr ein Gruppe von Menschen entwickelt wurde, um diese als anders oder fremd und nicht der m\u00e4chtigen Gruppe zugeh\u00f6rig zu bezeichnen. Diese Bezeichnung f\u00e4llt oft, wie auch an der Fassade der Bonngasse 18 mit einer visualisierten Form der Stereotype zusammen. Beispielsweise ist eine M*-Figur oft als unterw\u00fcrfiger Diener*in darstellt<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Der Begriff findet sich h\u00e4ufig als Namensgeber f\u00fcr Gastst\u00e4tten, Apotheken, Hotels und Stra\u00dfen. Hier wird oft in einem kolonialen Kontext Schwarzsein mit dem Konsum bestimmter Waren in Verbindung gebracht. Im diesem Bonner Beispiel spiegelt sich dieses wider, da die Bonngasse 18 sowohl ein Kolonialwarenladen als auch eine Gastst\u00e4tte war.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Einer Umbenennung wird oft Denkmalschutz, der Verweis auf den Nachnamen von Inhaber*innen oder eine positive Umdeutung entgegengesetzt. Dieser Begriff ist aber nicht von seiner Vergangenheit loszul\u00f6sen. Viviann Moana Wilmot, Mitglied in der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland e.V., gibt in dieser Diskussion zu bedenken: \u201eob nicht <em>eben wegen <\/em>[Hervorhebung im Original] der Traditionen, die dem M-Wort eingeschrieben sind, ein Streichen dieser Vokabel aus Sprachgebrauch und Stadtlandschaft w\u00fcnschenswert w\u00e4re.\u201c<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a>. Die Entscheidungsmacht, dass der Begriff rassistisch ist und deswegen nicht verwendet werden sollten, sollte bei von Rassismus betroffenen Personen liegen. Eine kritische Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte und des Rassismus, welches in Begriffen und Darstellungen liegt, ist an solchen Orten dringend erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/ data-block-type=\"core\">\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> K\u00f6hl, Bettina (2005) Der Charme der Bonner Altstadt ist zur\u00fcck. General Anzeiger, online unter: https:\/\/ga.de\/region\/ der-charme-der-bonner-altstadt-ist-zurueck_aid-40529747.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> \u201aDas Haus &#8220;Im Mohren&#8221;\u2018 in: Website des Beethoven-Museum, online unter: https:\/\/www.beethoven.de\/de\/museum#gebaeude.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> K\u00f6hl, Bettina (2005) Der Charme der Bonner Altstadt ist zur\u00fcck. General Anzeiger, online unter: https:\/\/ga.de\/region\/der-charme-der-bonner-altstadt-ist-zurueck_aid-40529747.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> \u201aGeschichte des \u201eSarotti-M.\u201c: Zur Karriere eines umstrittenen Markenzeichens\u2018. In: Verwobene Geschichten, online unter: https:\/\/www.verwobenegeschichten.de\/themen\/stadttour-unfreie-arbeit-und-rassismus\/8-erster-firmensitz-der-sarotti-ag\/geschichte-des-sarotti-m-zur-karriere-eines-umstrittenen-markenzeichens\/.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Heisterkamp, Clarissa (2017) \u201eIhre dunklen Augen glitzern\u201c. Zur Konstruktion des Fremden und zur Darstellung von Diversit\u00e4t im Kinderbuch- eine rassismuskritische Analyse, online unter: https:\/\/www.kubi-online.de\/artikel\/ihre-dunklen-augen-glitzern-zur-konstruktion-des-fremden-zur-darstellung-diversitaet.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Arndt, Susan (2004): Kolonialistische Mythen und Wei\u00df-Sein: Rassismus in der deutschen Afrikaterminologie. In:<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">AntiDiskriminierungsb\u00fcroK\u00f6ln\/cyberNomads [Hrsg.]: The BlackBook. Deutschlands H\u00e4utungen. IKO-Verlag f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Interkulturelle Kommunikation: Frankfurt a. M., S. 91\u2013115, S.92, 97f.)<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Arndt, Susan\/Hamann, Ulrike (2015): &gt;Mohr_in&lt;. In: Arndt, Susan\/Ofuatey-Alazard, Nadja [Hrsg.]: Wie Rassismus aus W\u00f6rtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache: ein kritisches Nachschlagewerk. UNRAST Verlag: M\u00fcnster, S. 649\u2013652.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Wilmot, Viviann Moana (2020) Das M-Wort als Ausdruck von Kolonialit\u00e4t &#8211; anhand eines aktuellen Beispiels aus Th\u00fcringen. Jena: Institut f\u00fcr Demokratie und Zivilgesellschaft, online unter: https:\/\/www.idz-jena.de\/wsddet\/wsd7-11\/. und: \u201aGeschichte des \u201eSarotti-M.\u201c: Zur Karriere eines umstrittenen Markenzeichens\u2018. In: Verwobene Geschichten, online unter: https:\/\/www.verwobenegeschichten.de\/ themen\/stadttour-unfreie-arbeit-und-rassismus\/8-erster-firmensitz-der-sarotti-ag\/geschichte-des-sarotti-m-zur-karriere-eines-umstrittenen-markenzeichens\/.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Wilmot, Viviann Moana (2020) Das M-Wort als Ausdruck von Kolonialit\u00e4t &#8211; anhand eines aktuellen Beispiels aus Th\u00fcringen. Jena: Institut f\u00fcr Demokratie und Zivilgesellschaft, online unter: https:\/\/www.idz-jena.de\/wsddet\/wsd7-11\/, S.113f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left zurueck-zu-den-stationen\" data-block-type=\"core\"><a href=\"http:\/\/decolonize-bonn.de\/stadtrundgang\/\" class=\"ek-link\">zur\u00fcck zu allen Stationen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Charme der Bonner Altstadt ist zur\u00fcck\u201c titelt der General Anzeiger am 24.02.2005[1]. 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