{"id":559,"date":"2022-09-13T16:28:53","date_gmt":"2022-09-13T14:28:53","guid":{"rendered":"https:\/\/decolonize-bonn.de\/?page_id=559"},"modified":"2022-09-13T16:34:54","modified_gmt":"2022-09-13T14:34:54","slug":"ruestungsindustrie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/decolonize-bonn.de\/en\/stadtrundgang\/ruestungsindustrie\/","title":{"rendered":"R\u00fcstungsindustrie"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\" data-block-type=\"core\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\" data-block-type=\"core\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\" data-block-type=\"core\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"724\" src=\"https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Rheinmetall_final-1024x724.png\" alt=\"Geb\u00e4ude von Rheinmetall in Bonn\" class=\"wp-image-560\" srcset=\"https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Rheinmetall_final-1024x724.png 1024w, https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Rheinmetall_final-300x212.png 300w, https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Rheinmetall_final-768x543.png 768w, https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Rheinmetall_final-1536x1086.png 1536w, https:\/\/decolonize-bonn.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Rheinmetall_final-2048x1448.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\" data-block-type=\"core\">\n<p data-block-type=\"core\"><strong>Koloniale Kontinuit\u00e4ten in der R\u00fcstungsindustrie in Bonn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Im Bonner Stadtteil P\u00fctzchen\/Beuel befindet sich eine Niederlassung von Rheinmetall, einem gro\u00dfen deutschen R\u00fcstungsunternehmen. Sie dient als Ausgangspunkt, um die Bedeutung der deutschen R\u00fcstungsindustrie im (deutschen) Kolonialismus sowie in der post- und neo-kolonialen Gegenwartzu beleuchten. Der Grundgedanke, Macht und Einfluss \u00fcber andere V\u00f6lker, Regionen und dortige Ressourcen zu erlangen, um Deutschlands Profitinteressen zu verwirklichen, besteht bis heute. Umgesetzt wird die Unterdr\u00fcckung damals wie heute haupts\u00e4chlich durch Unternehmen der R\u00fcstungsindustrie. Weiterf\u00fchrend muss all dies im Kontext von globaler Aufr\u00fcstung und zunehmende Militarisierung, d. h. Ausrichtung von Staatsinteressen auf das Milit\u00e4r sowie zunehmende Bewaffnung von Konflikten, gesehen werden<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><strong>Im Kolonialismus spielten zahlreiche Industrieunternehmen eine zentrale Rolle bei der Eroberung der Gebiete.<\/strong> Neben Kommunikationstechnologie und Verkehrsinfrastruktur waren vor allem Waffen n\u00f6tig, um den Widerstand der lokalen Bev\u00f6lkerung brutal brechen und Kolonien erlangen zu k\u00f6nnen. Zahlreiche deutsche Unternehmen, die bis heute existieren, haben ma\u00dfgeblich hierzu beigetragen. Dazu z\u00e4hlen neben bspw. AEG und Siemens auch zahlreiche R\u00fcstungsunternehmen. Rheinmetall produzierte bspw. Unter dem Namen \u201eRheinische Metallwaren und Maschinenfabrik D\u00fcsseldorf\u201c die sog. Ehrhardt 7.5 cm Mountain Gun. Es handelt sich um eine Waffe, die zur gewaltsamen Besetzung von Kolonien eingesetzt und bis heute im s\u00fcdafrikanischen Nationalmuseum f\u00fcr Milit\u00e4rgeschichte zu sehen ist<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Die R\u00fcckverfolgung wird durch \u00dcbernahmen und Ver\u00e4nderung der Produktionsschwerpunkte teils erschwert, ist jedoch dennoch zweifelsfrei m\u00f6glich \u2013 bereits hier wird der Mangel an Transparenz und Aufkl\u00e4rung der Vergangenheit und Gegenwart deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Ganz <strong>unscheinbar sitzt die Rheinmetall Tochter-Gesellschaft \u201eRheinmetall Protection Systems\u201c in der P\u00fctzchen Chaussee in Bonn<\/strong>, in einem B\u00fcrogeb\u00e4ude, das man* im Vorbeigehen auch leicht \u00fcbersehen kann. Auch der Name l\u00e4sst die Dimension&nbsp;der dort entwickelten und verwalteten Technologie nicht erahnen.&nbsp; Wer doch einmal genauer hinsehen m\u00f6chte, findet auf der Webseite<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> auff\u00e4llig oft positiv besetzte Begriffe wie&nbsp;Schutz (\u201eSchutzkompetenz\u201c, \u201e360\u00b0-Grad-Schutz\u201c, \u201ePassive Protection\u201c),&nbsp;Sicherheit&nbsp;und sogar&nbsp;lokale Wertsch\u00f6pfung. Tats\u00e4chlich handelt es sich bei dieser Produktpalette aber um Kriegstechnologie. In der Rheinmetall-Abteilung \u201eWeapon &amp; Ammunition\u201c (dt: Waffe und Munition), unter der auch die Bonner \u201eRheinmetall Protection Systems\u201c&nbsp; gef\u00fchrt wird, werden in Beuel Schusswaffen, Waffensysteme f\u00fcr Fahrzeuge&nbsp; (z.B. Panzer) sowie weitere Kriegsg\u00fcter (sog. Hard- und Softkill-Technologie, sensing armor, etc.) entwickelt. Was als Schutzg\u00fcter verkauft wird und &#8220;harmlos&#8221; klingt, sind tats\u00e4chlich t\u00f6dliche Waffen und Kriegsg\u00fcter, die hier in Bonn entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Rheinmetall, mit Hauptsitz in D\u00fcsseldorf, ist eines der gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsunternehmen Deutschlands, wichtigster deutscher Exporteur im Munitionsbereich und erwirtschaftet mit den Exporten von Kriegstechnologie j\u00e4hrlich Milliarden \u2013 Tendenz klar steigend<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a><a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Diese Waffen und Kriegsg\u00fcter werden zu gro\u00dfen Teilen auch in Regionen geliefert, wo diese f\u00fcr Kriegsverbrechen mit gravierenden Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden. \u00dcber zahlreiche Tochterunternehmen und Produktionsstandorte in anderen L\u00e4ndern, wie z.B. in S\u00fcdafrika und Italien (weltweit sind es 88 Standorte<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a>), umgeht Rheinmetall so auch gezielt und systematisch deutsche R\u00fcstungs-Exportverbote.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><strong>Einer der gr\u00f6\u00dften Abnehmer f\u00fcr deutsche T\u00f6tungsg\u00fcter ist Saudi-Arabien.<\/strong> Das autorit\u00e4re Regime benutzt diese sowohl nachweislich gegen politische Gegner*innen und Andersdenkende im eigenen Land (z.B. 40mm Granaten von Rheinmetall-Tochter RWM, die gegen Oppositionelle eingesetzt wurden), sowie f\u00fcr Kriege, die Saudi-Arabien im Ausland f\u00fchrt. So ist Saudi-Arabien durch seine Kriegsf\u00fchrung im Jemen und die vollst\u00e4ndige Blockade des Landes hauptverantwortlich f\u00fcr die humanit\u00e4re Katastrophe dort. 24 Millionen Menschen sind im Jemen akut auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen und allein 1,6 Millionen Kindern droht der Hungertod \u2013 dennoch blockiert Saudi-Arabien konsequent Nahrungs- und Hilfslieferungen, setzt v\u00f6lkerrechtlich ge\u00e4chtete Streubomben ein und t\u00f6tet immer wieder gezielt Zivilist*innen<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a><a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. Erst Ende 2019 wurde ein Exportverbot f\u00fcr R\u00fcstungsg\u00fcter nach Saudi-Arabien vom deutschen Verwaltungsgericht f\u00fcr nicht rechtens erkl\u00e4rt und wieder aufgehoben, nachdem Rheinmetall geklagt hatte<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a>. Trotz aktuellen Exportverbots kann Deutschland \u00fcber sog. europ\u00e4ische Kooperationsprojekte weiterhin ganz legal T\u00f6tungsg\u00fcter nach Saudi-Arabien verkaufen und&nbsp; profitiert wirtschaftlich von Kriegsverbrechen dort und in weiteren Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern in Kriegsregionen, auf die durch den Exportstopp teils ausgewichen wurde<a href=\"#_ftn10\" id=\"_ftnref10\">[10]<\/a>.&nbsp;Zudem beliefert Rheinmetall auch Aserbaidschan, das zur Zeit Krieg um die Region Berg-Karabach f\u00fchrt<a href=\"#_ftn11\" id=\"_ftnref11\">[11]<\/a>, umging geschickt ein Waffenembargo gegen Eritrea<a href=\"#_ftn12\" id=\"_ftnref12\">[12]<\/a> und auch im libyschen B\u00fcrgerkrieg tauchten trotz UN-Embargo Milit\u00e4rtrucks von Rheinmetall auf<a href=\"#_ftn13\" id=\"_ftnref13\">[13]<\/a>, um nur einige Beispiele zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Postkolonialismus bedeutet, dass unsere Gegenwart trotz offiziellem Ende der deutschen Kolonialzeit weiterhin von kolonialen Strukturen gepr\u00e4gt ist &#8211; die R\u00fcstungsindustrie ist hier ein sehr gutes Beispiel. <strong>Waffenexporte und die strategische Unterst\u00fctzung von bestimmten Konfliktparteien in Kriegen weltweit sind ein Mittel, koloniale Machtstrukturen aufrecht zu erhalten und letztendlich wirtschaftliche Interessen sichern zu k\u00f6nnen.<\/strong> Liest man den Bericht der Bundesregierung zu R\u00fcstungsexporten, klingt alles recht in Ordnung:&nbsp;&#8220;Die Bundesregierung verfolgt eine restriktive und verantwortungsvolle R\u00fcstungsexportpolitik. [&#8230;] Die Beachtung der Menschenrechte im Empf\u00e4ngerland spielt bei der Entscheidungsfindung eine hervorgehobene Rolle. Wenn hinreichender Verdacht besteht, dass die zu liefernden R\u00fcstungsg\u00fcter zur internen Repression oder zu sonstigen fortdauernden und systematischen Menschenrechtsverletzungen missbraucht werden, wird eine Genehmigung grunds\u00e4tzlich nicht erteilt.&#8221;<a href=\"#_ftn14\" id=\"_ftnref14\">[14]<\/a> \u00c4hnlich liest sich auch die Unternehmensphilosphie und Nachhaltigkeitsstrategie von Rheinmetall<a href=\"#_ftn15\" id=\"_ftnref15\">[15]<\/a>. Dem gegen\u00fcber stehen jedoch faktisch R\u00fcstungsexporte in zahlreiche L\u00e4nder und die gezielte Versorgung von Kriegsparteien mit Waffen. Die oben genannten Beispiele zeigen, dass die Aussagen im Bericht der Bundesregierung bedeutungslos f\u00fcr die Praxis sind.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Im ersten Halbjahr 2020 wurden Einzelgenehmigungen f\u00fcr die Ausfuhr von R\u00fcstungsg\u00fctern in H\u00f6he von insgesamt rund 2,78 Mrd. Euro erteilt<a href=\"#_ftn16\" id=\"_ftnref16\">[16]<\/a>. Relativ gesehen machten R\u00fcstungsg\u00fcter in 2015 mit 7,8 Mrd. \u20ac einen Anteil von gerade einmal 0,26% am gesamten BIP aus und haben somit f\u00fcr Deutschland eigentlich eine geringe wirtschaftliche Bedeutung<a href=\"#_ftn17\" id=\"_ftnref17\">[17]<\/a>, sind jedoch Grundlage f\u00fcr die Sicherung von Wirtschaftsinteressen. Dar\u00fcber hinaus steigen die Ausgaben f\u00fcr R\u00fcstungsprojekte jedoch an &#8211; und selbst angesichts der Corona-Pandemie, wo Investitionen im Gesundheitssystem bevorzugt werden sollten, wird immer mehr in R\u00fcstung investiert.<a href=\"#_ftn18\" id=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Nicht nur die Kriege und Konflikte werden durch R\u00fcstungsexporte von Deutschland ferngehalten, auch die <strong>Herstellung der R\u00fcstungsg\u00fcter wird vermehrt in L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens ausgelagert<\/strong>. 2013 baute Rheinmetall bspw. In S\u00fcdafrika eine Munitionsfabrik f\u00fcr das autorit\u00e4re Regime in Saudi-Arabien, ausgef\u00fchrt \u00fcber das Tochter-Unternehmen Rheinmetall Denel Munitions (RDM). Dort wird seitdem unter anderem auch das deutsche Sturmgewehr G36 endmontiert und die dazu passende Munition in einer Nebenfabrik hergestellt<a href=\"#_ftn19\" id=\"_ftnref19\">[19]<\/a>. Es t\u00f6ten jedoch nicht nur die Produkte von Rheinmetall weltweit. Selbst in eigenen Fabriken kommen Mitarbeiter*innen durch Explosionen ums Leben, wie im September 2018 in Cape Town. Hier starben 9 Menschen und Rheinmetall versucht, die Hinterbliebenen mit kleinen Schadensersatzzahlungen zufrieden zu stellen, ohne das Recht der Familien auf langfristige Unterst\u00fctzung und Aufkl\u00e4rung zu erf\u00fcllen. Hinzu kommen die Langzeitfolgen f\u00fcr die Gesundheit der Arbeiter*innen sowie die Belastung der Umwelt, welche sich immer deutlicher zeigen. Rheinmetall weigert sich, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und zu entsch\u00e4digen.<a href=\"#_ftn20\" id=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Koloniale Kontinuit\u00e4ten im Zusammenspiel mit Machtinteressen der deutschen Bundeswehr zeigen sich auch in der deutschen sog. \u201eEntwicklungs\u201czusammenarbeit, die durch das BMZ, die GIZ und viele weitere Institutionen ebenfalls stark in Bonn vertreten ist. So sind Zahlungen von sog. \u201eEntwicklungs\u201cgeldern (die ebenfalls kritisch gesehen werden m\u00fcssen<a href=\"#_ftn21\" id=\"_ftnref21\">[21]<\/a>) h\u00e4ufig an die Aufr\u00fcstung der Sicherheitskr\u00e4fte (und sog. Sicherheitstrainings mit der Bundeswehr) gebunden und werden so Investitionen in Bildung oder Gesundheit \u00fcbergeordnet. Des Weiteren werden \u00fcber die GIZ (Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit) Projekte finanziert, in denen koloniale Grenzziehungen, die nur auf dem Papier existieren, durch Z\u00e4une und Mauern vor Ort realisiert&nbsp;werden. Dies f\u00fchrt in ehemaligen Kolonien bis heute zu Konflikten &#8211; welche durch R\u00fcstungsexporte zahlreiche Opfer fordern, die Menschen vertreiben und zur Flucht zwingen. Ein eindr\u00fcckliches Beispiel ist der ehemalige \u201eEntwicklungs\u201cminister Dirk Niebel, der weniger als 2 Jahre nach seiner Amtszeit zu Rheinmetall wechselte und bis heute dort als Berater t\u00e4tig ist<a href=\"#_ftn22\" id=\"_ftnref22\">[22]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Durch und durch zeigt sich <strong>fehlende Transparenz \u00fcber Prozesse in der R\u00fcstungsindustrie<\/strong>, weshalb es f\u00fcr zivilgesellschaftliche Akteur*innen schwierig ist, die Problematik nach au\u00dfen zu tragen. Es gibt hier jedoch Initiativen wie die <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/\">Informationsstelle Militarisierung<\/a>, die genau diese L\u00fccke schlie\u00dfen m\u00f6chten.&nbsp;Dass wir heute von Post-Kolonialismus sprechen k\u00f6nnen, ist vor allem das Ergebnis von stetigem Widerstand der Unterdr\u00fcckten in der Kolonialzeit. Auch heute gibt es aktiven Widerstand weltweit gegen R\u00fcstungsexporte und -industrie&nbsp;sowie&nbsp;Friedensbewegungen<a href=\"#_ftn23\" id=\"_ftnref23\">[23]<\/a>. Daher sind wir in Deutschland ebenfalls nicht handlungsunf\u00e4hig &nbsp;&#8211; es gibt <strong>aktiven Widerstand an vielen Orten<\/strong>. Wussten Sie\/ihr, dass noch im September 2020 vor dem Amtsgericht Bonn eine Verhandlung gegen Aktivist*innen lief, die ein Truppen\u00fcbungszentrum in der Altmark besetzt haben? Dieses Zentrum wird auch von Rheinmetall betrieben<a href=\"#_ftn24\" id=\"_ftnref24\">[24]<\/a>. Auch in Bonn gibt es eine Anti-Kriegs-AG<a href=\"#_ftn25\" id=\"_ftnref25\">[25]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Doch es geht noch viel einfacher: Informiert euch und sprecht mit Freund*innen dar\u00fcber, problematisiert die weltweite Aufr\u00fcstung, von der auch Rheinmetall profitiert<a href=\"#_ftn26\" id=\"_ftnref26\">[26]<\/a>&#8211; wer mehr Informationen ben\u00f6tigt, findet diese z. B. hier auf unserer Homepage &#8211; ob von politischen Initiativen (<a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/\">imi-online<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.aufschrei-waffenhandel.de\/\">aufschrei-waffenhandel<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\">german-foreign-policy<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/rheinmetallentwaffnen.noblogs.org\/%20&nbsp;\">rheinmetall-entwaffnen<\/a>&#8230;), offiziellen Berichten der Regierung oder <a href=\"https:\/\/sicherheitspolitik.bpb.de\/%20&nbsp;\">der bpb<\/a>. Transparenz ist Voraussetzung f\u00fcr Wandel und kann und muss von uns allen voran gebracht werden!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/ data-block-type=\"core\">\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/sicherheitspolitik.bpb.de\/m3\/articles\/militarisation,https:\/de.statista.com\/themen\/666\/ruestung\/\">https:\/\/sicherheitspolitik.bpb.de\/m3\/articles\/militarisation,https:\/\/de.statista.com\/themen\/666\/ruestung\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rheinmetall#\/media\/Datei:75mm-Ehrhardt-1904-Nr1-001.jpg\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rheinmetall#\/media\/Datei:75mm-Ehrhardt-1904-Nr1-001.jpg<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a>https:\/\/www.rheinmetall-defence.com\/de\/rheinmetall_defence\/systems_and_products\/index.php<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a><a href=\"https:\/\/esut.de\/2020\/11\/meldungen\/23950\/ruestungskonzern-rheinmetall-stellt-zwischenbericht-vor\/\">https:\/\/esut.de\/2020\/11\/meldungen\/23950\/ruestungskonzern-rheinmetall-stellt-zwischenbericht-vor\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a><a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8204\/\">https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8204\/<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a><a href=\"https:\/\/www.rheinmetall.com\/de\/rheinmetall_ag\/group\/locations_worldwide\/locations-worldwide.php\">https:\/\/www.rheinmetall.com\/de\/rheinmetall_ag\/group\/locations_worldwide\/locations-worldwide.php<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2020-02-17\/vergeltungsschlag-saudi-arabien-toetet-31-zivilisten-im-nordjemen\/\">h<\/a><a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2020-02-17\/vergeltungsschlag-saudi-arabien-toetet-31-zivilisten-im-nordjemen\/\">ttp:\/\/justicenow.de\/2020-02-17\/vergeltungsschlag-saudi-arabien-toetet-31-zivilisten-im-nordjemen\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milit\u00e4rintervention_im_Jemen_seit_2015#Kritik_an_westlichen_R\u00fcstungslieferungen_f\u00fcr_Saudi-Arabien_und_andere_Golfstaaten)\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milit%C3%A4rintervention_im_Jemen_seit_2015#Kritik_an_westlichen_R%C3%BCstungslieferungen_f%C3%BCr_Saudi-Arabien_und_andere_Golfst<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milit\u00e4rintervention_im_Jemen_seit_2015#Kritik_an_westlichen_R\u00fcstungslieferungen_f\u00fcr_Saudi-Arabien_und_andere_Golfstaaten)\">aaten<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a>&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/exportstopp-f\u00fcr-saudi-arabien-nicht-rechtens\/a-51519750)\">h<\/a><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/exportstopp-f\u00fcr-saudi-arabien-nicht-rechtens\/a-51519750)\">ttps:\/\/www.dw.com\/de\/exportstopp-f%C3%BCr-saudi-arabien-nicht-rechtens\/a-51519750<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ruestung-saudi-arabien-bundesregierung-1.5143182\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ruestung-saudi-arabien-bundesregierung-1.5143182<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a><a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8398\/\">https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8398\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a><a href=\"https:\/\/correctiv.org\/aktuelles\/2020\/02\/20\/wie-rheinmetall-techniker-einem-waffenembargo-davon-segelten\/\">https:\/\/correctiv.org\/aktuelles\/2020\/02\/20\/wie-rheinmetall-techniker-einem-waffenembargo-davon-segelten\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a><a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/warum-rheinmetall-militaertrucks-im-buergerkrieg-in-libyen-auftauchen-9276370.html\">https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/warum-rheinmetall-militaertrucks-im-buergerkrieg-in-libyen-auftauchen-9276370.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a><a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Aussenwirtschaft\/ruestungsexport-zwischenbericht-2020.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=14\">https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Aussenwirtschaft\/ruestungsexport-zwischenbericht-2020.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=14<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref15\" id=\"_ftn15\">[15]<\/a><a href=\"https:\/\/www.rheinmetall.com\/de\/rheinmetall_ag\/corporate_social_responsibility\/index.php)\">https:\/\/www.rheinmetall.com\/de\/rheinmetall_ag\/corporate_social_responsibility\/index.php)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref16\" id=\"_ftn16\">[16]<\/a><a href=\"https:\/\/www.waffenexporte.org\/\">https:\/\/www.waffenexporte.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref17\" id=\"_ftn17\">[17]<\/a><a href=\"https:\/\/sicherheitspolitik.bpb.de\/m3\/infographics\/economic-importance-of-the-german-arms-industry)\">https:\/\/sicherheitspolitik.bpb.de\/m3\/infographics\/economic-importance-of-the-german-arms-industry)<\/a>&nbsp;&#8211;<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref18\" id=\"_ftn18\">[18]<\/a><a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/183064\/umfrage\/militaerausgaben-von-deutschland\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/183064\/umfrage\/militaerausgaben-von-deutschland\/<\/a>, <a href=\"https:\/\/antikriegsagbonn.wordpress.com\/2020\/05\/03\/atombomber-statt-gesundheitsschutz\/)\">https:\/\/antikriegsagbonn.wordpress.com\/2020\/05\/03\/atombomber-statt-gesundheitsschutz\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref19\" id=\"_ftn19\">[19]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.war-starts-here.camp\/rheinmetall-2\/\">https:\/\/www.war-starts-here.camp\/rheinmetall-2\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref20\" id=\"_ftn20\">[20]<\/a><a href=\"https:\/\/rheinmetallentwaffnen.noblogs.org\/camp\/aktuelles-vom-camp\/rheinmetall-denel-in-suedafrika\/\">https:\/\/rheinmetallentwaffnen.noblogs.org\/camp\/aktuelles-vom-camp\/rheinmetall-denel-in-suedafrika\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref21\" id=\"_ftn21\">[21]<\/a>s. hier auch diese Station: <a href=\"https:\/\/decolonize-bonn.de\/stadtrundgang\/entwicklungszusammenarbeit\/\">https:\/\/decolonize-bonn.de\/stadtrundgang\/entwicklungszusammenarbeit\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref22\" id=\"_ftn22\">[22]<\/a>&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dirk_Niebel\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dirk_Niebel<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref23\" id=\"_ftn23\">[23]<\/a>Als ein Beispiel: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/krisengipfel-zum-terror-in-der-sahelzone\/a-51939423\">https:\/\/www.dw.com\/de\/krisengipfel-zum-terror-in-der-sahelzone\/a-51939423<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref24\" id=\"_ftn24\">[24]<\/a><a href=\"https:\/\/www.war-starts-here.camp\/rheinmetall-2\/\">https:\/\/www.war-starts-here.camp\/rheinmetall-2\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref25\" id=\"_ftn25\">[25]<\/a><a href=\"https:\/\/antikriegsagbonn.wordpress.com\/\">https:\/\/antikriegsagbonn.wordpress.com\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\"><a href=\"#_ftnref26\" id=\"_ftn26\">[26]<\/a><a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8131\/\">https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8131\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Koloniale Kontinuit\u00e4ten in der R\u00fcstungsindustrie in Bonn Im Bonner Stadtteil P\u00fctzchen\/Beuel befindet sich eine Niederlassung von Rheinmetall, einem gro\u00dfen deutschen R\u00fcstungsunternehmen. 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Sie dient als Ausgangspunkt, um die Bedeutung der deutschen R\u00fcstungsindustrie im (deutschen) Kolonialismus sowie in der post- und neo-kolonialen Gegenwartzu beleuchten. Der Grundgedanke, Macht und Einfluss \u00fcber andere V\u00f6lker, Regionen und dortige Ressourcen zu erlangen, um Deutschlands Profitinteressen zu verwirklichen, besteht bis heute. Umgesetzt wird die Unterdr\u00fcckung damals wie heute haupts\u00e4chlich durch Unternehmen der R\u00fcstungsindustrie. Weiterf\u00fchrend muss all dies im Kontext von globaler Aufr\u00fcstung und zunehmende Militarisierung, d. h. 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