Bild der Gruppe bei einem Stadtrundgang

Wer ist Bonn Postkolonial?

Die Initiative „Bonn Postkolonial“ hat es sich zur Aufgabe gemacht einen postkolonialen Stadtrundgang zu entwickeln. Wir wollen koloniale Spuren in Bonn sichtbar machen. Als Inspiration dienten uns dabei schon existierende Initiativen wie beispielsweise Berlin Postkolonial. Ein weiterer Ausgangspunkt war das Grab von Lothar von Trotha. Dieser war als General in Deutsch-Südwestafrika stationiert und ist für den ersten Genozid der deutschen Geschichte verantworlich. Die meisten Bonner*innen wissen dabei wenig über die koloniale Vergangenheit Deutschlands und ihrer Stadt. Wir versuchen daher etwas Licht in das Dunkel zu bringen.

Wie ist Bonn Postkolonial entstanden?

Wir haben uns 2017 parallel zu einem Lehrauftrag an der Universität Bonn gegründet. Seitdem arbeiten wir mit den Ergebnissen des Seminars und versuchen, einen Stadtrundgang zu etablieren. Dabei ist es unser Ziel, auch über den Stadtrundgang hinaus ein Bewusstsein für die kolonialen Spuren in der Stadt Bonn zu schaffen. Somit soll nachhaltig auf die gesellschaftliche und institutionelle Erinnerungspolitik eingewirkt werden.

Bonn Postkolonial verstehen wir als gemeinschaftliches Projekt. Das heißt, wir wollen als Gruppe Entscheidungen treffen und gemeinsam Inhalte erarbeiten. Dabei nutzen wir es aus, dass einige von uns in der politischen Bildung und andere an der Universität arbeiten.

Wie ist die Gruppe organisiert ?

Momentan besteht unsere Gruppe aus 10 Mitgliedern, von denen die meisten seit der Gründung 2017 aktiv sind. Wir treffen uns zweiwöchentlich.

Wo finde ich weitere Infos?

Welche Stationen Teil des Rundgangs sind, stellen wir auf der Seite Stadtrundgang vor. Was in den kommenden Wochen ansteht, erfahrt Ihr unter Termine. Du willst auch bei Bonn Postkolonial mitmachen, dann schreibe uns einfach eine Nachricht. Wir freuen uns auch über Feedback zu den Stadtrundgängen!

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